Die Löns Apotheke wurde jetzt von Compressana als Kompetenzapotheke in Sachen Kompressionstherapie ausgezeichnet. Mit gleich zwei Venenfachberaterinnen – Eva Sindermann und Carina Kalinna – verfügt die Apotheke über speziell ausgebildetes Fachpersonal in diesem Bereich. Und das ist von besonderer Bedeutung, denn für eine erfolgreiche Kompressionstherapie bedarf es passgenauer Kompressions- oder Stützstrümpfe. Die genaue Ausmessung ist wichtig, damit die Strümpfe später exakt am Bein anliegen und so einen medizinisch richtigen Druckverlauf garantieren. Denn gut sitzende Strümpfe verhindern eine Staubildung. Ein Kompressionsstrumpf, der nicht richtig sitzt, ist nicht nur unbequem, sondern er übt auch einen zu niedrigen oder zu hohen Druck auf die Beinvenen aus. Und dies kann mitunter kontraproduktiv sein. Neben der Vermessung bietet die Löns Apotheke zudem Tipps zu Anziehhilfen.

 

Weltweit zählen Venenleiden heute zu den häufigsten Erkrankungen. In Deutschland hat etwa die Hälfte der Bevölkerung Probleme mit den Beinvenen. Wird eine Venenerkrankung frühzeitig erkannt, so ist diese meist gut therapierbar. Unbehandelt kann eine langjährige Venenschwäche jedoch im schlimmsten Fall zu Hautverfärbungen, offenen Beinen und einer Thrombose führen. Erste kleine sichtbare Anzeichen einer Venenschwäche können bereits Besenreiser und Krampfadern sein. Typische Beschwerden sind dauerhaft müde, schwere, geschwollene und schmerzende Beine. Diese Anzeichen sollten in jedem Fall ärztlich abgeklärt werden. Bei einer ausgeprägten Venenschwäche erhalten Betroffene zwei Mal jährlich auf ärztliche Verordnung hin Kompressionsstrümpfe.